Buchtip!!

Karl Wilhelm Fricke, geboren 1929, studierte Politische Wissenschaft und arbeitete als Journalist in West-Berlin, Hamburg, ab 1970 beim Deutschlandfunk in Köln. 1955 wurde er von der Staatssicherheit von West- nach Ost-Berlin entführt und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er unter Anrechnung der U-Haft in Brandenburg und Bautzen verbüßte. 1996 Promotion zum Dr. honoris causa durch die Freie Universität Berlin. 1992 - 1994 Mitglied der Enquetekommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland", 1995 - 1998 Mitglied der Enquetekommission "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der deutschen Einheit", Beiratsmitglied bei der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.Chaim Noll, geb. 1954 in Ostberlin. Sein Vater ist der Schriftsteller Dieter Noll. Er verweigerte den Wehrdienst in der DDR. 1983 reiste er nach Westberlin aus, 1991 verließ er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel.

Verlag: MM Verlag; Auflage: 1. (2. November 2009)

...."Die nachfolgenden, ganz persönlichen Autorenschilderungen, beginnend bei Dr. Karl-Wilhelm Fricke von 1956 bis letztlich zu Uta Franke, 1979, belegen authentisch, wie mit Menschen, die ins Visier des Unrechtsstaates DDR gelangten, verfuhren wurde. "Der lange Arm der Stasi" ist Mahnung und Warnung zugleich gegenüber Jenen, die sich in verdrängender Weise dem gefährlichen Trend der Ostalgie hingeben.

Engerling wird 35

Dienstälteste Bluesband hat auch nach 27 Bühnenjahren noch jede Menge Fans. Als sie sich 1975 gründeten,starteten sie als Sextett. Von damals sind immer noch dabei Chef Wolfram (Boddi) Bodag am Keyboard und Gesang und Heiner Witte an der Gitarre. Drei Jahre später reduzierte sich die Band zur Quintettbesetzung. Schon damals war Bodag der Macher der Gruppe. Er textete, komponierte und leitete die Truppe. Im April 1980 formierte sich die Band neu und war von da an auch eine Berufsformation. Trotz immer wieder wechselnder Mitglieder blieb sich die Band treu, die überwiegend durch Boddis Stil geprägt wurde. Er schrieb Songs über Erlebtes, Gehörtes, Alltags- und Bluesgeschichten. So blieb es bis heute, nur dass nun Engerling als Quartett auf der Bühne steht.Engerling habe sich natürlich auch verändert Sie spiele nicht mehr den traditionellen Blues von 1975. Seit Anfang der 80er pflege man einen relativ eigenständigen Stil, der aber seine Wurzeln immer noch im Blues habe. Im Osten haben die Engerlinge einen Namen, im Westen würden sie es nicht mehr erleben, dass sie ihre Brötchen verdienten, obwohl es durchaus Veranstalter gäbe, die die Musik toll fänden. Durchs Hintertürchen erobern sie sich nun auch den Westen. Sie spielen als Begleitband mit dem Amerikaner Mitch Ryder. Engerling macht tolle Musik und man versteht auch die Texte

Neues Album von Sandow in Aussicht

Die Band Sandow arbeitet an einen neuen Album und bereiten ihre neue Tour für 2011 vor